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Christliche Frauen im Widerstehen |
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Seit vielen Jahren gehen wir den Spuren von Frauen nach, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Widerstand waren oder in der Besonderheit ihrer Lebensumstände ganz einfach widerstanden haben. Es sind Frauen aus vielen europäischen Nationen, aus allen politischen Richtungen, Berufen und Weltanschauungen. Und immer wieder stellt sich uns die Frage: Welche Kräfte halfen Frauen, in der Hölle der Konzentrationslager zu überleben? Wo war Gott in dieser Zeit? |
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Der Ravensbrücker Kreuzweg |
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Als Kreuzweg bezeichnet man eine meditative Gebetsform, die die Stationen des Leidensweges Christi vom Todesurteil bis hin zur Grablegung nacherlebbar macht. Ihren Ursprung hat diese Übung im religiösen Leben der Christen in Jerusalem, die schon im Altertum immer wieder betend und singend die Orte des Leidens und Sterbens ihres Herrn nacheinander aufsuchten. An diesen Prozessionsgängen nahmen auch viele Pilger aus Europa teil, die später in ihrer Heimat Kalvarienberge im Freien oder Kreuzwegstationen in den Kirchen errichteten und dort den Kreuzweg beteten. Die heute üblichen 14 Stationen führte der spanische Franziskanermönch Antonius Daza (17. Jh.) ein. Diese Form des Kreuzweges wurde vor allem durch den hl. Franziskanermönch Leonhard von Porto Maurizio (1676 -1751) verbreitet, ist bis zum heutigen Tage lebendig und hat zahlreiche Entfaltungen erfahren. Der Ravensbrücker Kreuzweg interpretiert die Leiden der inhaftierten Frauen als einen Teil der Leiden Christi. Christus leidet in jedem seiner Glieder. Auch der Leidensweg dieser Frauen mündet in den Kreuzweg Christi und ermöglicht Versöhnung. Versöhnung durch Erinnerung. |
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Familienschicksale aus dem deutschen Widerstand |
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Die Einladungen zur Tagung vom 28.-30. Oktober 2005 über „Familienschicksale“ richtete sich an Söhne und Töchter der Männer und Frauen, die von dem Terrorsystem des Dritten Reiches in besonderer Weise betroffen waren. Die angesprochenen Personen gehörten im engeren oder weiteren Sinn zum Freundeskreis oder waren Mitgliedern des Freundeskreises durch die Arbeit in anderen Gremien persönlich bekannt. Die Ereignisse um den 20. Juli 1944 lagen 2005 um 60 Jahre zurück, die meisten der referierenden Angehörigen waren also damals Kinder. Sie wurden gebeten, aus ihrem Erleben die Verhaftung ihres Vaters, in einigen Fällen auch der Mutter zu schildern. Darüber hinaus sollten sie berichten über den Weg des Vaters zum Widerstand, Mitwisserschaft der Mutter, die Zeit nach der Verhaftung und die Konsequenzen für die Familie nach Vollstreckung des Volksgerichtshof-Urteiles, die Situation der Familie nach dem Zusammenbruch und die aktuelle Würdigung des Vaters in der Familie und in der Gesellschaft. |
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Kleine Anthologie mit Texten von Isa Vermehren |
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